Radiologie im RNVZ

Untersuchungsbeispiele



Mammographie


Mammo
Mammographie

Im Durchschnitt erkrankt in Deutschland jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an einem Brustkrebsleiden. Sind direkte Verwandte, wie z.B. Mutter oder Schwester bereits an einem Mammakarzinom erkrankt, steigt das Risiko um weitere 30%.
Wird der Brustkrebs jedoch rechtzeitig erkannt und behandelt, so ist die Prognose zumeist sehr gut. Die Mammographie ist hierbei eine hervorragende, von keiner anderen übertroffene Methode zur Früherkennung. Die Untersuchung wird von den allermeisten Frauen ohne Probleme toleriert. Die Strahlenbelastung für den Körper ist hierbei weit geringer, als von vielen Frauen befürchtet und etwa so hoch, wie bei zwei Transatlantikflügen.

Kolographie


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Durchleuchtung

Auch der Dickdarmkrebs ist eine sehr häufige Tumorerkrankung in Mitteleuropa. In Deutschland erkrankt etwa jeder zwanzigste Bürger im Laufe seines Lebens an einem Kolonkarzinom. Die Darmspiegelung als Methode der Wahl zur Früherkennung kann jedoch nicht immer den gesamten Dickdarm abklären. So bleibt bei einem sehr langen und verschlungenen Darm oder hinter Engstellen häufig eine röntgenologische Abklärung die einzige Möglichkeit den Dickdarm vollständig darzustellen. Hierzu wird mittels eines Einlaufes und anschließender Luftfüllung ein kontrastiertes Bild der Darmwand erzeugt. Die Untersuchung ist in den meisten Fällen völlig schmerzfrei. Moderne Röntgeneinrichtungen und erfahrene Untersucher garantieren Ihnen hierbei eine möglichst geringe Strahlendosis, die im Bereich des 1,5 fachen der natürlichen Jahresstrahlendosis liegt.

Phlebographie


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Phlebographie

Die Lungenembolie ist eine gefürchtete Komplikation von Blutgerinnseln in den ableitenden Beingefäßen. Diese, auch Thromben genannten Gerinnsel bilden sich gerne bei bettlägerigen Patienten. Sie können aber auch spontan, wie z.B. im Rahmen einer längeren Auto- oder Flugreise auftreten. Gerade am Unterschenkel gelingt es nicht immer den Gefäßverschluß im Ultraschall zu erkennen. Hier ist die Phlebographie eine sehr sensitive Methode Thromben aufzuzeigen und hilft dem behandelnden Arzt rechtzeitig die richtige Therapieentscheidung zu treffen.
Vielfach erfordert auch ein Krampfaderleiden eine Phlebographie zur Operationsplanung. Das hierbei verwendete Kontrastmittel wird von den allermeisten Patienten sehr gut vertragen. Nur einige wenige Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen könnten diese Untersuchung erschweren oder sogar verbieten. Wir werden Sie daher vor einer Phlebographie immer über etwaige Risikofaktoren befragen und ggf. auch
ausführlich beraten.

 

Radiologie

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Die Radiologische Diagnostik wurde früher vereinfachend auch als 'Röntgen' bezeichnet. Das Betätigungsfeld des Radiologen ist jedoch wesentlich breiter und nur noch etwa die Hälfte der Untersuchungen gehen mit einer -wenn auch geringen- Strahlenbelastung für den Patienten einher.
Kernspintomographie und Ultraschall repräsentieren einen großen Anteil der diagnostischen Verfahren in der Radiologie und sind hierbei vollkommen strahlenfrei.


Um sogenannten Schnittbildverfahren, also die Kernspintomografie und die Computertomografie abdecken zu können, hat das RNVZ eine Apparategemeinschaft mit der Partnerpraxis
Dr. Lindner und Kollegen in der Johannisstraße.